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Wie radikal muss die Klimabewegung sein?

17. Oktober 2019 @ 18:00 - 20:00

Die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels sind mittlerweile hinreichend öffentlich bekannt. Ein Weitermachen wie bisher ist bereits in naher Zunkunft „unvereinbar mit einer geordneten globalen Gemeinschaft, wahrscheinlich jenseits aller Anpassungsmöglichkeiten, würde die Mehrzahl aller Ökosysteme vernichten und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stabil sein“ (Kevin Anderson, Professor für Energie und Klimawandel an der Universität Manchester). Doch trotz des wissenschaftlichen Konsens und bereits bei uns eintretender Klimaveränderungen reagieren Politik und Gesellschaft nicht angemessen: Ein Kohleausstieg im Jahr 2038 ist nicht mit der Erreichung des 1,5°C Ziels verreinbar, Deutschland hat bereits 2019 die selbst gesetztem Ziele gemäß des Pariser Abkommens deutlich verfehlt, der Beschluss eines dringend nötigen Klimaschutzgesetzes wird vertagt, die nötige Verkehrswende wird blockiert, eine Agrarwende scheint in weiter Ferne… Und das trotz der mittlerweile einjährigen Proteste von Schüler*Innen im Rahmen von Fridays for Future, der 5-jährigen Massenaktionen gegen den Braunkohleabbau von Ende Gelände und zunehmenden Massenaktionen des zivilen Ungehorsams von Extinction Rebellion. Wir wollen daher die Fragen in den Raum stellen: Wie radikal muss und darf die Klimabewegung in Anbetracht der Klimakrise sein und was bedeutet Radikalität überhaupt?

Details

Datum:
17. Oktober 2019
Zeit:
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

Hörsaal 9, Carl-Zeiss-Str. 3

Veranstalter

Fridays for Future
Ende Gelände
Extinction Rebellion