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SUMMARY:Aufklärung anders denken – Rethinking Sex Ed
DESCRIPTION:Erinnerst du dich noch an den Sexualkundeunterricht in der Schule? \nEin bisschen peinlich? Ein bisschen langweilig? Wir machen das anders. \nLerne MSV kennen\, nimm an praktischen Aktivitäten aus unseren Schul-Workshops teil und entdecke\, wie interaktiv\, inklusiv und spannend Sexualkunde sein kann. \nKomm vorbei\, diskutiere mit\, tausche Ideen aus und finde heraus\, wie du etwas bewirken kannst. \n\nRemember sex ed at school? \nA little awkward? A little boring? We’re doing it differently. \nMeet MSV\, experience hands-on activities from our school workshops\, and discover how interactive\, inclusive\, and engaging sex education can be. \nCome join the conversation\, exchange ideas\, and find out how you can make a difference.
URL:https://alota-jena.org/event/aufklaerung-anders-denken-rethinking-sex-ed/
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SUMMARY:„Knast\, Untergrund\, Hungerstreik\, „Hammerbande"?! Einführung in den Budapest-Komplex"
DESCRIPTION:Im Februar 2023 ist es am Rande des „Tag der Ehre“ in Budapest\, dem größten NeonaziEvent Europas\, zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Antifaschist*innen und Neonazis gekommen. Daraufhin folgte eine der größten Repressionswellen gegen Antifaschist*innen in Deutschland und europaweit. Gewaltsame Hausdurchsuchungen\, umfangreiche Überwachung von Familien und Freund*innen\, Anquatschversuche durch den Verfassungsschutz. Mehreren gesuchten Antifaschist*innen\, davon fünf aus Jena\, gelang es\, sich für fast zwei Jahre den Behörden zu entziehen. Mittlerweile sitzt der Großteil von ihnen in Deutschland und Ungarn im Knast.\nIhnen wird vorgeworfen an den Auseinandersetzungen beteiligt gewesen zu sein und eine linksextreme kriminelle Vereinigung nach §129 gegründet zu haben\, die im Zusammenhang mit dem „Antifa-Ost“-Komplex stehen soll.\nAm 28.06.2024 wurde der*die nichtbinär*e Antifaschist*in Maja aus Jena im Kontext des Budapest-Komplexes rechtswidrig nach Ungarn ausgeliefert und sitzt dort seit mittlerweile über zwei Jahren in Isolationshaft. Langzeit-Einzelhaft\, wie sie Maja erlebt\, gilt schon schon nach 15 Tagen (!) nach den Nelson-Mandela-Regeln der Vereinten Nationen als psychische Folter. Maja ging im Sommer 2025 mit einem 40-tägigen Hungerstreik gegen die menschenunwürdigen Haftbedingungen im Budapester Gefängnis vor und wurde im Februar 2026 nach einem politisch geführten Schauprozess zu 8 Jahren Haft verurteilt.\nSeit Anfang 2025 liefen auch in Deutschland Großverfahren an verschiedenen Oberlandesgerichten an. Die Generalbundesanwaltschaft stellte Anklagen bis hin zu versuchtem Mord“ gegen die Antifaschist*innen auf\, obwohl die Verletzungen der Neonazis zu keinem Zeitpunkt schwer genug waren\, um zum Tode führen zu können.\nDie Repressionsorgane veranlassen unverhältnismäßige Maßnahmen und verletzen Grundrechte\, um klarzumachen „wie gefährlich Linksextremismus“ sei. Gemäß dem Wording von BILD und Co. sind die „Hammerbande“ und „Antifa-Ost“ im November 2025 sogar auf der Liste der ausländischen Terrororganisationen der USA gelandet. Militanter Antifaschismus soll durch Einschüchterung und Überwachung lahmgelegt werden.\nWir wollen die Repressionen nicht wirken lassen! Mit unserem Vortrag geben wir euch einen möglichst niedrigschwelligen Einstieg in den Budapest-Komplex. Vorkenntnisse sind nicht nötig!
URL:https://alota-jena.org/event/knast-untergrund-hungerstreik-hammerbande-einfuehrung-in-den-budapest-komplex/
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SUMMARY:Besuch im Museum Zwangsarbeit in Weimar
DESCRIPTION:Gemeinsam wollen wir das neue Museum Zwangsarbeit in Weimar besuchen. Dort haben wir einen moderierten Rundgang und die Möglichkeit das Museum auch individuell nochmal zu erkunden. Im Anschluss an den Besuch laden wir auf ein Getränk und Kuchen zum gemeinsamen Austausch ein.\nDas Museums Zwangsarbeit erinnert an die Zwangsarbeit von 13 Millionen Menschen während des Nationalsozialismus. Diese Zwangsarbeit fand in fast allen Bereichen der Gesellschaft statt und war für alle in Deutschland sichtbar. Damit eignet sich das Thema besonders\, um auf die gesellschaftliche Verankerung der NS-Verbrechen sichtbar zu machen. \nMeldet euch bitte per Mail an philipp.schweizer@awo-thueringen.de an.
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SUMMARY:There is no Pride in Genocide: a collection of short films
DESCRIPTION:Wir zeigen Kurzfilme von Künstler*innen aus aller Welt\, die queere Erfahrungen im Kontext der Befreiung Palästinas darstellen.\nZentrale Themen sind dabei Widerstand\, Intersektionalität\, Aktivismus\, Unterdrückung\, Pinkwashing\, Krisen der Identität\, Hoffnung und Liebe.\nDie Marginalisierung queerer Stimmen steht in direktem Zusammenhang mit der Kolonisierung von Menschen weltweit. \n\nWe will show a collection of short films by artists from around the world that portray queer experiences relating to the liberation of palestine.\nCentral themes are resistance\, intersectionality\, activism\, oppression\, pinkwashing\, fractured identities\, hope and love.\nThe marginalization of queer voices is directly connected to the colonization of people around the globe.
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SUMMARY:Awareness Workshop und Vernetzung
DESCRIPTION:„Hallo\, huhu oder moinsen! Wir sind die selbstorganisierte Awarenessgruppe „“Purple Flex““ aus Jena! Aktiv sind wir meistens auf Partys und Demos oder anderweitigen (politischen) Veranstaltungen. \nWir wollen uns am 13.10.26 vorstellen und mit euch einen Einführungsworkshop in die Awareness-Arbeit* machen\, welcher ca. 1\,5h dauern wird. Im Anschluss möchten wir gerne mit euch zusammensitzen\, um uns entspannt kennenzulernen und zu Vernetzen. \n*Awareness bedeutet für uns: die aktive Praxis\, Verantwortung für den Raum und das Miteinander in diesem zu übernehmen\, während parteiliche Unterstützung für Betroffene geboten wird\, insofern dies gewünscht wird. Dadurch möchten wir zu einem wertschätzenden und respektvollen Umgang beitragen\, mit dem Ziel\, diskriminierende und grenzüberschreitende Verhaltensweisen zu erkennen\, zu benennen und abzubauen. \nWir freuen uns auf euch!“ \n  \nEs wird eine gemeinsame Anreise zu Emils Ecke geben\, dafür treffen wir uns um 15:30 Uhr am Holzmarkt.
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SUMMARY:Feministische Vernetzung und Karten basteln
DESCRIPTION:Mit dem Lila Lokal am Magdelstieg in Jena Süd bauenwir seit knapp 1\,5 Jahren einen feministischen Treffpunkt auf. Wir laden euch herzlich ein vorbeizukommen zum Socializen\, zum Austausch über feministische Arbeit in Jena\, und um unseren Raum und unsere Arbeit\nkennenzulernen.\nAußerdem wollen wir gemeinsam Karten basteln\, mit Drucken\, Collagen\, Acrylfarben\, Faden und mehr! \nDie Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt. \n\nFeminist socializing and crafting\nWith the Lila Lokal on Magdelstieg in Jena Süd\, we have been building a feminist space over the past 1\,5 years. Come over to socialize\, to talk about feminist activities in Jena and to get to know our space and our\nwork!\nWe also want to get crafty together\, creating cars using printing\, painting\, collages\, yarn and more!
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SUMMARY:Filmvorstellung "Getty Abortions" mit Franzis Kabisch
DESCRIPTION:Wir die Medical Students for Choice Jena wollen den 2023 erschienenen Kurzfilm „Getty Abortions“ erneut zeigen und vorstellen\, sowie mit der Macherin des Films Franzis Kabisch danach über Zoom über den Film und das Thema Abtreibung sprechen. Der Film handelt von der Darstellung von Abtreibungen in der Gesellschaft\, in der Geschichte\, in den Medien und in den Köpfen der Menschen. Er zeigt außerdem auf\, wie diese Darstellungen dafür benutzt wurden um falsche\, sowie unwahre Narrative zu verbreiten\, das Thema zu stigmatisieren und an den gesellschaftlichen Rand zu drängen.
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SUMMARY:Afrodescendents of Jena unite! (Onboarding Treffen)
DESCRIPTION:Wir werden hier bei den ALOTA für euch da sein\, damit ihr uns\, unsere Pläne und Ideen kennenlernen könnt – vor allem aber\, um euch\, eure Wünsche und (politischen) Interessen kennenzulernen und eine Bewegung aufzubauen\, die auf den Stimmen der Schwarzen basiert!\nWir möchten die Zusammenkunft mit euch nutzen\, um euch eine Anlaufstelle bzw. offene Ohren für eure Probleme oder Ärgernisse als Schwarze Personen hier in Jena oder Umland zu bieten\, um möglicherweise gemeinsam Lösungsansätze in der Zukunft zu finden.\nWir freuen uns darauf\, euch zu sehen\,\nEuer Black Action-Team \nDie Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt. \n\nHere at ALOTA\, we’ll be here for you so that you can get to know us\, our plans\, and our ideas—but above all\, to get to know you\, your wishes\, and your (political) interests\, and to build a movement rooted in the voices of Black people!\nWe’d like to use this gathering with you to offer a place to turn to—or a sympathetic ear—for the problems or frustrations you face as Black people here in Jena and the surrounding area\, so that we can potentially find solutions together in the future.\nWe look forward to seeing you\,\nYour Black Action Team \n  \nDie Verantstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt.
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SUMMARY:Light Life Leerstand - Das Alternative Jenaquiz - Quiz und Cornern mit der ALOTA-Crew
DESCRIPTION:Kommt vorbei zu unserem Quizabend!\nWir bieten euch: Spiel\, Spaß und Spaßgetränke! Hier könnt ihr coole neue Leute kennenlernen\, euer Wissen testen\, Snacks futtern und mehr über Jena und die ALOTA erfahren. Gequizzt wird in Kleingruppen\, die sich vor Ort finden. Anschließend machen wir uns einen entspannten Abend mit Spaßgetränken\, Kartenspielen und netten Gesprächen.
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SUMMARY:Austausch über Barrierefreiheit an der Uni
DESCRIPTION:Liebe alle\, \nIn einem Workshop möchten wir uns zu dem Thema Barrierefreiheit an der Uni Jena austauschen. Kommt gerne vorbei und teilt mit uns eure Erfahrungen und Schwierigkeiten\, die euch im Unialltag begegnen. Gemeinsam wollen wir nach Lösungen suchen\, um Barrierefreiheit an der Uni Jena zu schaffen. Gemeinsam überlegen wir\, ob wir regelmäßige Austausch-Treffen machen möchten. \nWas braucht ihr\, um gut an der Veranstaltung teilnehmen zu können? Bei Fragen oder Bedarfen zu Barrierefreiheit schreibt uns gerne. Geplant ist\, dass ihr in Präsenz und per Videokonferenz (Zoom) teilnehmen könnt. Ihr könnt uns auch schreiben\, wenn ihr zu dem Workshop nicht könnt\, aber euch gerne zu dem Thema austauschen möchtet. \nSchreibt uns an: nachteilsausgleich@stura.uni-jena.de \nWir haben auch eine Signal-Gruppe für Studierende\, die eine Behinderung\, chronische/psychische Erkrankung haben\, neurodivergent sind\, oder aus anderen Gründen Ableismus und Barrieren erleben: https://signal.group/#CjQKIIymr1eeXREG34h486UgK4OGoK6HGBHdN8kh6GPob2yYEhBH7tuVU7JYgX70dzNHnT36 \nWir freuen uns auf euch! \n\nDear All\, \nIn a workshop we’d like to discuss accessibility at the University of Jena. Please feel free to stop by and share your experiences and challenges that you face in your day-to-day university life—with us. Together\, we’ll look for solutions to achieve accessibility at the University of Jena. Together we’ll discuss if we’d like meetings on a regular basis. \nWhat do you need to be able to participate well at the event? Let us know if you have any questions or need anything that it is accessible for you. We plan that you can participate in person and via video conference (Zoom). You also can write us if you cannot come to the workshop but are interested in the discussion. \nWrite us an email to: nachteilsausgleich@stura.uni-jena.de \nThere is also a signal group for students with a disability\, a chronic/mental illness/disease\, who are neurodivergent or experience for any other reasons ableism and barriers: https://signal.group/#CjQKIIymr1eeXREG34h486UgK4OGoK6HGBHdN8kh6GPob2yYEhBH7tuVU7JYgX70dzNHnT36 \nWe are looking forward to meet you there!
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SUMMARY:Regionale Bio-Lebensmittel selbstorganisiert
DESCRIPTION:Seit fast 25 Jahren bringt die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft Grünfutter in Jena und Umgebung Verbraucher*innen und Erzeuger*innen von Bio-Lebensmitteln in Kontakt. Sie macht es möglich\, saisonales Obst\, Gemüse\, Getreide\, Brot\, Eier und mehr selbstorganisiert\, regelmäßig\, bedarfsgerecht und günstig zu beziehen. Den Erzeuger*innen ermöglicht Grünfutter regionale Direktvermarktung und tatkräftige Unterstützung in arbeitsreichen Phasen wie z.B. der Kartoffelernte.\nIm einem kurzen Vortrag stellt sich die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft vor und erklärt\, wie man die Mitgliedschaft im Verein unkompliziert ausprobieren oder sich langfristig engagieren kann. Anschließend gibt es die Möglichkeit\, bei ein paar saisonalen Snacks und Apfelsaft ins Gespräch zu kommen.
URL:https://alota-jena.org/event/regionale-bio-lebensmittel-selbstorganisiert/
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SUMMARY:Warum das Asylsystem wütend macht! - Die rechtliche Situation von Geflüchteten in Thüringen
DESCRIPTION:Die Warteliste für die Beratung füllt sich… Einer Frau aus Georgien wurde bei einer behördlichen Anhörung ihr Handy abgenommen\, der Asylantrag eines jungen Mannes aus dem Irak wurde gerade als unzulässig abgelehnt\, die Dublin-Abschiebung nach Litauen steht an\, ein Mann aus Syrien möchte gerne seine Familie zu sich holen…\nWas können wir diesen Menschen raten? Welche Möglichkeiten\, Grenzen und Probleme ergeben sich innerhalb des Asylsystems? Welche Auswirkungen haben die von Deutschland und der EU gemachten Gesetze auf die konkreten Lebensrealität geflüchteter Migrant*innen? Und warum wird das mit der neuen GEAS-Reform alles noch schlimmer?\nWir möchten euch einen ersten Einblick in unsere Arbeit als Refugee Law Clinic geben und auch über die Gründe für unsere Arbeit sprechen\, nämlich warum das Asylsystem und die Asylpolitik so problematisch sind und wie sie das Leben so vieler Menschen beeinflussen.\nKommt gerne mit und ohne Vorwissen für neuen Input und kritischen Austausch. Wir freuen uns auf Euch! \nDie Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt. \n\nThe waiting list for our counseling is growing… A woman from Georgia had her cell phone taken away during an official hearing\, the asylum application of a young man from Iraq was just rejected as inadmissible\, the Dublin deportation to Lithuania is pending\, a man from Syria would like to bring his family to live with him…\nWhat can we advise these people? What are the possibilities\, limits and problems within the asylum system? What effects do the laws made by Germany and the EU have on the concrete reality of the lives of refugee migrants? And how does the reform of the CEAS make it even worse?\nWe want to give you a first insight into our work as Refugee Law Clinic and also talk about why we do what we do\, namely why the asylum system and policies are so problematic and how they affect the lives of so many people.\nFeel free to come with or without prior knowledge for new input and critical exchange. We look forward to seeing you!
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SUMMARY:Warum braucht der Kapitalismus das Patriarchat?
DESCRIPTION:Hallo\, wir würden gerne zusammen mit euch diskutieren\, wie Kapitalismus und Patriachat zusammenhängen und wie das Patriachat überwunden werden kann. Dafür wird es einen Vortrag dazu geben wie das Patriachat entstanden ist und welche Auswirkungen es noch heute auf die Geschlechter hat. Wir freuen uns\, wenn ihr kommt und mit uns diskutiert.
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SUMMARY:Jena und die Burschenschaften - Kritischer Stadtspaziergang über die Eliteschmiede der Neuen Rechten
DESCRIPTION:Burschenschaften in Jena zählen bis heute zu den am besten vernetzten rechten Akteuren der Stadt. Als Gründungsort der Urburschenschaft 1815 blickt Jena auf eine lange Geschichte zurück\, die das Stadtbild und die politische Kultur bis heute prägt. Für die „Neue Rechte“ sind die Burschenschaften eine wichtige Nachwuchsschmiede. Dort verbreiten Netzwerke wie die AfD und die Identitäre Bewegung ihre Ideologien. \nIn unserem kritischen Stadtspaziergang beleuchten wir die historischen Ursprünge der Burschenschaften und ihre Verbindungen zu Nationalismus\, Faschismus\, Antifeminismus und Männerbündelei. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung von den frühen Anfängen bis hin zu den aktuellen Debatten und dem Einfluss\, den diese Verbindungen heute noch auf Jena und seine Gesellschaft haben. \nTreff- und Startpunkt für den Spaziergang ist der Hanfried auf dem Marktplatz. Der Spaziergang ist für alle\, die sich mit der Geschichte von Jena und der Rolle von rechten Netzwerken in der Stadt auseinandersetzen möchten. Im Anschluss an den Spaziergang laden wir euch herzlich ein\, mit uns ins Gespräch zu kommen und bei einem gemeinsamen Austausch mehr über unsere Themen und unsere Arbeit zu erfahren. Wir freuen uns auf ein offenes Kennenlernen und spannende Gespräche! \n\nJena and the Burschenschaften – a critical city walk through the elite hotbed of the New Right \nBurschenschaften in Jena are still among the best-connected right-wing actors in the city. As the founding location of the first Burschenschaft in 1815\, Jena can look back on a long history that still shapes the cityscape and political culture today. For the “New Right”\, the fraternities are an important breeding ground from which networks such as the AfD and the Identitarian movement spread their ideologies.\nIn our critical city walk\, we shed light on the historical origins of the fraternities and their links to nationalism\, fascism\, anti-feminism and male bonding. We take a look at the development from the early beginnings to the current debates and the influence that these fraternities still have on Jena and its society today.\nThe meeting and starting point for the walk is the Hanfried on the market square. A walk for anyone who would like to find out more about the history of Jena and the role of right-wing networks in the city. After the walk\, we cordially invite you to join us for a discussion and learn more about our topics and our work. We look forward to getting to know you and having exciting conversations! \n 
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SUMMARY:Barrieren-Rallye
DESCRIPTION:In Deutschland leiden derzeit min. 620.000 Menschen an ME/CFS\, 40% davon haben die Erkrankung nach einer Ansteckung mit Covid-19 entwickelt. ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom und beschreibt eine neuroimmunologische Multisystemerkrankung\, die zu starken körperlichen und kognitiven Einschränkungen führt. Es ist davon auszugehen\, dass an der FSU bis zu 120 Studierende an ME/CFS erkrankt sind.\nÜber die Barriere-Rallye machen wir erfahrbar mit welchen Hürden Studierende mit ME/CFS und anderen Behinderungen im Unialltag konfrontiert werden und tauschen uns dazu aus\, was es braucht um diese Barrieren abzubauen. \nDie Veranstaltung ist offen für alle\, die sich mit Barrieren und Barrierefreiheit im Studium auseinandersetzen möchten und findet betroffenenorientiert hybrid (vor Ort und online) und mit einer Pause statt. Personen\, die online teilnehmen möchten\, melden sich bitte per Mail unter mecfsaustausch[at]gmx.de an. \nWir freuen uns auf den Austausch mit euch!
URL:https://alota-jena.org/event/barrieren-rallye/
LOCATION:SR 384\, CZS 3\, Carl-Zeiß-Straße 3\, Jena\, 07743\, Germany
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SUMMARY:Widerstand und Täterschaft in Gera 1933-1945 - Stadtspaziergang
DESCRIPTION:Auch wenn Gera heute in der rechtsextremen Szene eine zentrale Stellung einnimmt\, war es historisch eher eine „rote“ Stadt – wie sich nicht zuletzt bei der Niederschlagung des Kapp-Putsches 1920 zeigte. Doch bereits zehn Jahre später war Thüringen das erste Land\, was von der NSDAP regiert wurde. Als Verkehrsknotenpunkt nahm Gera auch in der Logistik des Holocausts eine nicht unbedeutende Rolle ein. Doch auch in der NS-Zeit war der antifaschistische Widerstand der gerschen Bevölkerung nicht vollständig gebrochen.\nDiese Geschichte versteckt sich auch heute immer noch in Orten der Stadt\, weshalb wir mit euch die Gleichzeitigkeit von Widerstand und Täterschaft in diesem Stadtspaziergang beleuchten wollen.\nIm Anschluss möchten wir mit euch bei einem Kaltgetränk gemütlich weiter ins Gespräch kommen. \nDie Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt. \n\nResistance and Perpetrators in Gera\, 1933–1945 \nEven though Gera today occupies a central position in the far-right scene\, historically it was more of a “red” city—as was evident not least during the suppression of the Kapp Putsch in 1920. Yet just ten years later\, Thuringia became the first state to be governed by the NSDAP. As a transportation hub\, Gera also played a significant role in the logistics of the Holocaust. Yet even during the Nazi era\, the anti-fascist resistance of Gera’s population was not completely crushed.\nThis history is still hidden in various places throughout the city today\, which is why we want to explore the coexistence of resistance and complicity with you on this walking tour.\nAfterwards\, we’d like to continue our conversation with you over a cold drink. \n 
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SUMMARY:Sorgende Stadt -Workshop und Austausch
DESCRIPTION:Wie würde eine Stadt aussehen\, in der die Sorge um alle im Mittelpunkt steht und gemeinsam ausgehandelt wird?\nIn welche Sorgenetzwerke sind wir bereits jetzt eingebunden? Wo tragen wir alles Verantwortung und wie fühlt sich das an? Was brauchen wir\, um uns gut sorgen zu können? Von wem werden wir alles gehalten und wen halten wir wiederum? Welche Arten von Sorgebeziehungen wünschen wir uns?\nUnd was ist überhaupt Sorge oder Care? Wo fängt Care-Arbeit an und wo hört Care-Arbeit auf?\nÜber diese Fragen wollen wir in unserem Workshop ins Gespräch kommen. Dazu werden wir gemeinsam Care-Netzwerke aufmalen\, uns darüber austauschen und an Visionen für Sorgende Städte arbeiten. \n\nWhat would a city look like where care is central and negotiated collectively?\nWhat care networks are we already part of? Where do we carry responsibility\, and how does that feel? What do we need to be able to care well? Who carries us\, and whom do we carry? What kinds of care relationships do we want?\nAnd what exactly is care? Where does care work begin\, and where does it end?\nIn our Workshop we want to discuss these questions\, draw care-networks-maps together and work on visions for caring cities.
URL:https://alota-jena.org/event/sorgende-stadt-workshop-und-austausch/
LOCATION:Lila Lokal\, Magdelstieg 23\, Jena\, 07745\, Germany
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SUMMARY:Einblicke - Ausblicke: Aufbau eines Solidarischen Stadtteilgesundheitszentrums in Jena-Winzerla
DESCRIPTION:Das Solidarische Gesundheitszentrum Jena e.V. (SGZ) ist ein Verein\, der seit einem Jahr in den Räumlichkeiten der alten Goetheschule in Jena-Winzerla aktiv ist. Seit 2020 bestehend\, möchte das SGZ ein Ort der Selbstorganisierung sein\, in dem Menschen sich zu gesundheitlichen Belangen finden\, austauschen\, vernetzen und organisieren können. Wir wissen: Gesundheit ist von gesellschaftlichen und politischen Umständen abhängig – nur eine Veränderung dessen sorgt langfristig für ein gutes\, gesundes Leben! Unser Ort ist offen für Alle – wir freuen uns über Besucher*innen und neue Mitglieder*innen (ihr müsst keinen beruflichen Bezug zum Thema Gesundheit haben :))\nGemeinsam wollen wir auf das letzte Jahr im SGZ schauen und Fragen\, Ideen\, Visionen sammeln\, wie es weiter gehen kann…\nDas SGZ ist Teil des deutschlandweiten Poliklinik-Syndikats. \nDie Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt. \n\nThe Solidary Health Center Jena e.V. (SGZ) is an association that is situated in the „Goethe Schule Winzerla“. Existing since 2020\, we want to create a place of self-organization where people can find together\, exchange views and organize themselves on health issues. We know: health depends on social and political circumstances – only a change in this can ensure a good\, healthy life! Our place is open to everyone – we are happy about visitors and new members (you don’t have to have a professional connection to the topic of health :)) Together we want to look back on the last year in the SGZ and collect questions\, ideas\, visions of how things can continue… The SGZ is part of the Germany-wide polyclinic syndicate.
URL:https://alota-jena.org/event/einblicke-ausblicke-aufbau-eines-solidarischen-stadtteilgesundheitszentrums-in-jena-winzerla/
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SUMMARY:Frag doch mal die Maus...  Quizzabend für Sozialarbeitsmäuse
DESCRIPTION:Juhuu\, \nendlich ist wieder ALOTA und ihr könnt euch auf einen legänderen Quizz- und Kennlernabend freuen!\nWir freuen uns über alle Studierenden und Angehörigen der Profession Sozialer Arbeit und haben Lust auf einen gemeinsamen Abend mit lockerem Austausch\, offenem Kennenlernen und ein bisschen Programm zu Jena\, Sozialer Arbeit\, Studium\, Praktikum usw.\nAlso schnappt euch eure Kolleg*innen und Sitznachbar*innen und kommt vorbei:) \nWir freuen uns auf euch! \n 
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LOCATION:JG Stadtmitte\, Johannisstraße 14\, Jena\, 07743\, Germany
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SUMMARY:Widersetzen: Ende der Postautonomen?
DESCRIPTION:AG Treffen\, Deli Plenum\, Mobi Aktion\, Haustürgespräche und letztendliche eine profesionell choreographierte Aktion Zivilen Ungehorsams – für viele ist sinnvoller linker Aktivismus kaum noch anders vorstellbar. \nDoch wie kam es\, dass die Antifa Bewegung\, die in den 80ern noch für Radau und brennende Autos bekannt war\, heute der Struktur nach kaum noch von einem modernen Start-up unterscheidbar ist? Um das zu verstehen\, möchten wir einen genaueren Blick auf die Geschichte der Postautonomen werfen. \nDie in den 90ern entstandene postautonome Bewegung kann als der Versuch der radikalen Linken verstanden werden aus dem Elend autonomer wie autoritärer Politik auszubrechen\, durch Anschlussfähigkeit in die Gesellschaft hineinzuwirken und neue Ansätze für kollektiv erstrittene Emanzipation zu suchen.\nAnschlussfähigkeit bis hin zu Parteien der „Mitte“ und auch einige eindrucksvolle Aktionen haben die Postautonomen zweifelsfrei vorzuweisen. Doch trotz mittlerweile (wieder) zehntausender auf der Straße scheinen wir der angestrebten Emanzipationen keinen Schritt näher gekommen zu sein. Stattdessen schwinden linke und subkukturelle Räume\, von der radikalen Kritik an den herrschenden Verhältnissen ist\, abseits ebendieser Phrase\, kaum noch etwas übrig geblieben und eine Diskursverschiebung hat hauptsächlich nach rechts stattgefunden. \nAnhand des Beispiels Widersetzen versuchen wir aufzuzeigen\, wie die Autonomie durch den Neoliberalismus verwaltbar und letztlich kontrollierbar wurde.\nIn unserem Vortrag wollen wir somit nicht nur eine Einführung in die postautonome Debatte und Bewegungsgeschichte geben\, sondern mit der Kritik auch eine Grundlage für eine gemeinsame Diskussion ihrer emanzipatorischen Potenziale legen. Wir möchten anhand des Beispiels Widersetzen ihren neoliberalen Politik-Modus diskutieren und gemeinsam überlegen\, ob eine politische Erneuerung der Bewegung möglich ist oder stets die gleiche Selbstzweck-Dynamik füttert. \nIm Anschluss an den Vortrag gehen wir gemeinsam in eine Kneipe oder zum Späti. \nDie Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt.
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SUMMARY:Publitik - Politisches Pub Quiz
DESCRIPTION:Wir küren die/den Quiz-Kanzler*in! \nMit Fragen rund um aktuelle Politikereignisse\, Jena als Studi-Stadt und spaßigen Minispielen könnt ihr euer (politisches) Wissen bei der ein oder anderen Mate unter Beweis stellen. \nEgal ob Politik-Podcast-Nerd oder eher ahnungslos\, wie Katharina Reiche bei der Wirtschaftspolitik\, kommt alleine oder als Team vorbei und ratet mit!
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LOCATION:Grünowski\, Schillergäßchen 5\, Jena\, 07745\, Germany
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SUMMARY:Solidarität als Praxis
DESCRIPTION:Solidarität als Praxis: Was tun in Zeiten der Krise?\nKriege\, Rechtsruck\, Sozialabbau\, viele von uns erleben die aktuelle Zeit als krisenhaft und fühlen sich angesichts dessen oft ohnmächtig. Doch warum werden gerade in solchen Momenten rechte Antworten stärker? Und was kann eine linke Antwort darauf sein?\nIn diesem Workshop wollen wir gemeinsam darüber sprechen\, wie Entsolidarisierung unsere Gesellschaft prägt\, warum Linke gerade in der Krise sind und weshalb wir glauben\, dass Solidarität mehr ist als nur ein schönes\nIdeal. Gemeinsam wollen wir diskutieren\, wie solidarische Praxis eine Grundlage dafür sein kann\, wieder handlungsfähig zu werden und was das ganz\nkonkret für unsere politische Organisierung heute bedeutet.
URL:https://alota-jena.org/event/solidaritaet-als-praxis/
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SUMMARY:Geschichte und Theorie des Anarchismus
DESCRIPTION:Anarchismus ist als Schlagwort für alles mögliche bekannt. Was genau er historisch als Bewegung & Theorie eigentlich war viel weniger.\nDer Vortrag soll in die Logik hinter anarchistischer Strategien einführen und die Geschichte der Bewegung\, die (selbst laut marxistischen HistorikerInnen) einmal den größten Teil der revolutionären ArbeiterInnenbewegung ausmachte\, & was heute davon bleibt\, beleuchten.
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SUMMARY:Rote Fäden durch Jena -  Auf den Spuren der Arbeiter*innenbewegung
DESCRIPTION:Jena ist vielen als die „Lichtstadt“ bekannt – ein Versprechen von Innovation\, Technologie und Wissenschaft. Zusammen mit dem Paradiespark im Zentrum könnte man meinen\, hier sei die Utopie bereits Realität. Doch hinter dem Marketingglanz und den Hightech-Unternehmen verbirgt sich die Geschichte der Arbeiterinnen und Arbeiter\, die den Wohlstand dieser Stadt hart erarbeitet haben – und sie bis heute am Laufen halten. \nDie Geschichte der Arbeiterinnen und Arbeiter ist immer auch eine Geschichte von Kämpfen: ausgefochten im Interessenskonflikt zwischen Kapital und Arbeit. Wir wollen mit euch den Blick auf die aktuellen Kämpfe richten – dorthin\, wo sich Kolleginnen und Kollegen gegen neoliberale Kürzungspolitik zur Wehr setzen und der Sparpolitik trotzen: von den Auseinandersetzungen an den Universitäten über die Tarifkämpfe am Uniklinikum bis hin zum Nahverkehr und vielem mehr. Und wir wollen der Frage auf den Grund gehen\, was diese Kämpfe für uns als Studierende eigentlich bedeuten. \nWir laden euch ein\, die roten Fäden der Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung in Jena zu entdecken.
URL:https://alota-jena.org/event/rote-faeden-durch-jena-auf-den-spuren-der-arbeiterinnenbewegung/
LOCATION:Treffpunkt: Gewerkschaftshaus\, Johannisplatz 14\, Jena\, 07743\, Germany
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SUMMARY:Deine Rechte im Nebenjob
DESCRIPTION:Kaum angekommen in der neuen Stadt\, steht für die meisten von uns schon die nächste Frage im Raum: Wie finanziere ich das Studium eigentlich? Zwischen BAföG\, Werkstudierendenjob und Mindestlohn verlieren viele schnell den Überblick – und genau da wird’s für Arbeitgeber*innen oft leicht\, Rechte zu unterlaufen.In diesem Workshop schauen wir uns gemeinsam an\, was ein Studium wirklich kostet\, welche Jobarten es gibt und was das für Steuern und Sozialversicherung bedeutet. Wir klären die Werkstudierendenregel\, sprechen über Arbeitsverträge\, Lohn\, Krankheit im Job\, Urlaubsanspruch und Pausen – und darüber\, warum Tarifverträge und Betriebs- bzw. Personalräte auch für uns Studis relevant sind. Bringt gerne eure eigenen Erfahrungen aus Neben- und Werkstudijobs mit – wir wollen nicht nur Infos vermitteln\, sondern gemeinsam diskutieren\, wo eure Rechte im Job aufhören und wo ihr euch wehren könnt. Am Ende geht’s auch darum\, wie ihr euch hier vor Ort gewerkschaftlich vernetzen könnt.Denn: Solidarität geht immer. Bist du dabei? \n\nYoure Rights in a Side Job \nYou’ve barely settled into your new city\, and already the next big question comes up: how do you actually finance your studies? Between BAföG\, „Werkstudent“ jobs\, and minimum wage\, it’s easy to lose track – and that’s exactly when employers find it easiest to cut corners on your rights.In this workshop\, we’ll look together at what studying actually costs\, what kinds of jobs are out there\, and what that means for taxes and social insurance. We’ll break down the Werkstudent rules\, talk about employment contracts\, pay\, sick leave\, vacation entitlements\, and breaks – and why collective agreements (Tarifverträge) and works/staff councils matter for us as students too.Bring your own experiences from side jobs and student jobs – this isn’t just about information\, it’s about discussing together where your rights on the job stop\, and where you can push back. By the end\, we’ll also talk about how you can get organized with the union here locally.Because solidarity is always worth it. Are you in?
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SUMMARY:Sexuelle (Un)Freiheit in der Geschichte
DESCRIPTION:Im Schatten von Pride Parades und #MeToo weist unsere Generation eine tiefe Ambivalenz in Fragen sexueller Freiheit auf: Die neue Vorliebe für Sex ohne feste Beziehungen – ob als Grindr-Hook-Up oder polyamore Situationship – geht einher mit einer auffälligen Abneigung gegen die eigene sexuelle Aktivität\, welche nach Jahrzehnten des Rückgangs in der Generation Z ihren historischen Tiefstand erreicht hat. In der bürgerlichen Liebesehe hatten sich Erotik\, Sex und Familie kurzzeitig die Hand gereicht. Doch seitdem die bürgerliche Gesellschaft mit dem Kapitalismus in die Krise gekommen ist\, kriselt es auch im Ehebett. Sozialisten wie Charles Fourrier und August Bebel sahen die einzige Möglichkeit für sexuelle Befreiung in der sozialistischen Revolution. Nach ihrem Scheitern inspirierte Herbert Marcuse die 68er-Generation\, in der freien Liebe auch eine Neue Linke zu begründen\, deren Errungenschaften unsere Ausgangssituation schufen. \nIm Teach-In fragen wir\, was sexuelle Befreiung mit der Geschichte der Linken zu tun hat: Seit wann sind Menschen homosexuell und transidentitär? Gibt es überhaupt noch einen Kampf für sexuelle Befreiung? Warum fürchten wir uns vor der Liebe und ihrem höchsten Ausdruck?
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SUMMARY:Rechtsruck Stoppen stellt sich vor
DESCRIPTION:Ihr wollt euch gegen rechts engagieren? Ob neu in Jena oder schon länger hier – kommt gern vorbei!\nWir freuen uns über Neuzugänge!\nWir möchten uns euch vorstellen und mit euch über unsere aktuellen Themen und Projekte diskutieren.
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SUMMARY:Gesundheitsversorgung für alle?! - Ein Planspiel des MediNetz Jena e. V.
DESCRIPTION:Wir möchten euch im Rahmen unseres Planspiels die strukturellen Hindernisse des deutschen Gesundheitssystems nahe bringen. Dabei schlüpft ihr in die Rolle einer fiktiven Person\, die in einem Runden basierten Spiel versucht\, Zugang zur Gesundheitsversorgung zu bekommen. Neben der Behandlung selbst simulieren wird dabei Kontakte mit Behörden wie Krankenkasse\, Sozialamt oder Konfrontationen mit der Polizei. Je nach dem\, welches Los ihr zieht\, erfahrt ihr unterschiedliche Hürden persönlich oder könnt sie bei anderen Mitspielenden beobachten. Im Anschluss möchten wir den Raum für Austausch über eure Eindrücke aus dem Spiel öffnen und diskutieren\, ob und wie eine gute Gesundheitsversorung in Deutschland für alle Menschen zugänglich ist. \n\nWe\, MediNetz Jena e. V.\, introduce to the structural barriers of the german healthcare system through a role-playing game. In the game\, you will take on the role of a fictional person who is trying to access healthcare services. Besides the treatment itself\, official encounters\, f. e. with health insurance\, social services or the police\, will be simulated. Depending on the role\, you will experience different challenges firsthand or observe them in other participants. After the game\, we invite you to share your thoughts and feelings about the experiences you made within the game or with the german health care system in general.
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SUMMARY:Lagerfeuerabend Kinder- und Jugendarbeit als politische Praxis – Werde Teamer*in bei den Schwarzspechten
DESCRIPTION:Hast du Lust auf Kinder- und Jugendarbeit mit politisch linkem Anspruch? Lust auf draußen in der Natur sein? Warst du früher bei den Pfadis aber fandest Kluft und Halstuch schon immer weird? Oder hast du bisher gar nix mit Pfadfinden am Hut aber trotzdem Lust auf Lagerfeuer\, Natur und Jugendarbeit?\nDann komm am 15.10. um 18Uhr zu unserem Lagerfeuerabend und lerne uns\, die BDP Schwarzspechte\, kennen! 🙂\nDer BDP ist ein demokratischer Jugendverband\, der versucht Jugendarbeit herrschaftssensibel und systemkritisch umzusetzen. Wir grenzen uns von hierarchischen\, christlichen und autoritären Pfaditradtitionen ab\, und auch nur manche von uns waren früher schon selbst Pfadfinder*in – Es sind\nalle bei uns willkommen!\nKonkret haben wir drei Kindergruppen in Winzerla\, zwei treffen sich wöchentlich\, die dritte zwei-wöchentlich. Dabei sind wir genügend Teamer*innen um zu rotieren und somit nicht jede Woche bei der Gruppenstunde sein zu müssen. \nAußerdem gibt es eine Jugendgruppe mit Kids aus dem Saale Orla Kreis / Umland von Jena\, wofür wir auch noch Teamer*innen suchen\, um den Jugendlichen alle ca. 6 Wochen ein regelmäßiges Angebot bieten zu können. \nWir organisieren jährlich eine Sommerfreizeit und optional noch ein bis zwei kürzere Freizeiten im Jahr\, wo wir mit den Kids und Jugendlichen wegfahren. \nWenn das bei dir Interesse geweckt hat\, dann komm gerne zu unserem Lagerfeuerabend\, wo wir unsere Arbeit und Haltung ausführlicher vorstellen\, erklären wie wir uns organisieren und wir uns gegenseitig kennenlernen können. Treffpunkt ist um 18:00h vorm Westbahnhof an der Packstation 161. Von dort laufen wir zusammen zum Ort – für alle die zu spät kommen gibt es eine einfache Schnitzeljagd zum Ort! Meldet euch gerne bei uns an unter: kindergruppe-jena@bdp.org. Wir freuen uns aber auch über alle\, die spontan dazu kommen! Wenn ihr nicht könnt\, aber Interesse habt\, oder später kommt\, schreibt uns auch gerne ne Mail. \nViele Grüße\neure Bunt-Dreisten-Pfadis / Schwarzspechte 🙂 \n\nCampfire evening with the educators of the children’s and youth groups BDP Schwarzspechte \nAre you interested in working with children and young people with a left-wing political agenda? Do you enjoy being outdoors in nature? Were you in the Scouts when you were younger\, but always found the uniform and neckerchief weird? Or have you never had anything to do with Scouting\, but still enjoy campfires\, nature\, and working with young people?\nThen come to our campfire evening on October 15 at 6:00 p.m. and get to know us\, the BDP Schwarzspechte! 🙂\nThe BDP is a democratic youth association that tries to implement youth work in a way that is sensitive to power structures and critical of the system. We distance ourselves from hierarchical\, Christian\, and authoritarian scouting traditions\, and only some of us were scouts ourselves in the past—everyone is\nwelcome here!\nSpecifically\, we have three children’s groups in Winzerla\, two of them meet weekly\, the third one every second week. We have enough team members to rotate\, so you don’t have to be at the group meeting every week. \nWe also have a youth group with kids from the Saale Orla district/surrounding area of Jena\, for which we are still looking for team members so that we can offer the young people a regular program every 6 weeks. \nWe also organize an annual summer camp and optionally one or two shorter camps during the year\, where we go away with the kids and teens. \nIf this has piqued your interest\, then feel free to come to our campfire evening\, where we will talk about our work and approach. \nWe meet at 6pm at the parcel locker / post box 161 next to track 1 of Westbahnhof and walk to our campire place. If you’re late\, there will be signs to find the way! \nIf you allready know that you’re going to come\, write us an email to kindergruppe-jena@bdp.org – but joining without mailing us is totally fine too!\nAnd if you won’t make it\, but you’re interessted in joining our group\, write us or come to our plenary on 29th of October!
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SUMMARY:Fallstricke der Emanzipation - Autoritäres in der Linken und antifaschistische Essentials heute
DESCRIPTION:Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann\nDonnerstag\, 15.10.2026\, 18 – 20 Uhr\nFalkenraum\, Dornburger Straße 17\, 07743 Jena\nEine Veranstaltung der Falken Jena im Rahmen der ALOTA 2026.\nAlle Verhältnisse umzuwerfen\, in denen der Mensch ein erniedrigtes\, ein geknechtetes\, ein verlassenes\, ein verächtliches Wesen ist. Besser lassen sich Anspruch und Programm menschlicher Emanzipation nicht auf den Punkt bringen. Wenn der Begriff Links Sinn hat\, dann diesen. Oft sehen linke Theorie und Praxis jedoch ganz anders aus. Was längst überwunden sein sollte\, lebt auch in vielen linken und linksradikalen Strukturen und Denkweisen fort: Autoritarismus\, Mackertum und die Herrschaft von Menschen über andere Menschen.\nDas kann sich in sexistischem Verhalten äußern\, in der Vorliebe fürs Agitieren statt fürs Argumentieren oder in der Vorstellung\, antifaschistische Akteur*innen seien stets im Recht\, egal was sie tun. Ebenso in einem soldatischen Verständnis der eigenen Rolle und im Glauben\, man sei zur „Führung der Arbeiterklasse“ berufen. Der Griff in die Mottenkiste staatssozialistischer Parteidiktaturen und Sympathie für autoritäre Führergestalten wie Lenin liegen da oft nahe. Der Glaube\, „die Klasse und das Volk“ brauche eigentlich nur die richtigen Führer\, korreliert zudem mit zwei ebenso absurden wie folgenreichen Fehleinschätzungen: Bürgerlich-rechtsstaatliche Verhältnisse seien letztlich ebenfalls „faschistisch“ und Nationalsozialismus und Antisemitismus seien die Folge rechter Verführungskünste.\nDoch Arbeiter*innen sind nicht von Autoritären und Faschisten „verführt“\, sie haben ihren eigenen Kopf. Können sie ihre Arbeitskraft nicht verkaufen\, ist ihr Lebensunterhalt gefährdet. Dieser Zwang ist eine Brutstätte des Autoritarismus. Zumal in Krisenzeiten. „Wer setzt sich durch – ich oder du\, wir oder sie?“ Die rechte Welle entspringt der menschenfeindlichen kapitalistischen Ellenbogenkonkurrenz.\nKlassenkampf muss sein. Aber höherer Lohn macht nicht antirassistisch\, bezahlbarer Wohnraum nicht feministisch und ein Kindergartenplatz nicht kritisch gegen Verschwörungsdenken. Nur Kämpfe\, die die Fesseln des Interesses von Arbeitskraftverkäufer*innen sprengen\, können antikapitalistisch\, antipatriarchal und antifaschistisch sein. „Klassenidentität“ hilft da nicht weiter.\nDer Referent entwickelt Essentials eines Antifaschismus\, der aus eigenen Fehlern lernen\, der autoritären Welle mit Aussicht auf Erfolg entgegentreten und Perspektiven für eine bessere Welt aufzeigen kann. \nDer Vortrag wird etwa 1\,5 Stunden dauern\, im Anschluss besteht noch die Möglichkeit in entspannter Runde gemeinsam zu diskutieren und ins Gespräch zu kommen. \nLothar Galow-Bergemann begann 1971 in der Krankenpflege zu arbeiten und war aktiver Gewerkschafter und Personalrat im Klinikum Mannheim und im Klinikum Stuttgart. Er hält die Überwindung des Kapitalismus für dringender denn je\, kennt aber auch die Verirrungen linker Holzwege und glaubt\, man sollte aus ihnen lernen. Er schreibt u.a. für Jungle World und Emma und Fritz
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LOCATION:Falkenraum\, Dornburger Straße 17\, Jena\, 07743\, Germany
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