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Freiheit – Ein Wert für den es sich zu kämpfen lohnt?
ACHTUNG: Die Veranstaltung fällt leider krankheitsbedingt aus. Eine Nachholung ist für November geplant.
Freiheit – ein Wert für den es sich zu kämpfen lohnt?
„Alles für die Freiheit aufzugeben – das ist Freiheit.“ (Christian Freuding, Generalmajor der Bundeswehr)
Freiheit, die finden in dieser Gesellschaft eigentlich alle ziemlich super: Machen können was man will, Persönliche Selbstbestimmung und -entfaltung, (politische) Freiheitsrechte wie die Meinungs- oder Versammlungsfreiheit – was könnte man da auch gegen haben? Ist doch jedenfalls allemal besser als die unfreiheitlichen Staatswesen die man aus dem historischen und internationalen Vergleich kennt.
Die Freiheit genießt also gemeinhin einen guten Ruf und es wird sich überall und ständig von sehr verschiedenen Seiten auf sie berufen. Das geht weil Freiheit in dieser abstrakten Form als Ideal ein ziemlich offener Begriff ist, der geradezu dazu einlädt in ihn einfach die eigenen Anliegen hineinzuinterpretieren.
Wir wollen uns daher im Workshop mal damit auseinandersetzen, was der Höchstwert Freiheit in diesem Gemeinwesen wirklich bedeutet, was er für einen Inhalt hat. Wir tun das konkret vor dem Hintergrund der deutschen Kriegstüchtigkeitspolitik, die ja nicht zuletzt auch immer wieder mit der „Verteidigung der Freiheit“ gegen einen äußeren Feind begründet wird. Wir wollen herausarbeiten was dieses „Verteidigen“ in Bezug auf die Freiheit eigentlich bedeutet und begründen warum man da lieber nicht mitmachen sollte.
Eine Eigenvorbereitung/Vorwissen zum Thema ist nicht notwendig. Grundkenntnisse der Kapitalismuskritik sind sicher hilfreich, werden aber nicht vorausgesetzt.