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Intimität, Macht, Gewalt – Warum Wegschauen keine Option ist

13 Oktober um 10:00 – 11:30

Gaslighting, Love Bombing, Schuldumkehr, Abwertung, Mansplaining, Grenzverletzungen, emotionale Erpressung, Kontrolle, toxische Beziehungen, sexualisierte Gewalt.

Hinter diesen Begriffen steckt oft mehr als nur schwieriges Beziehungsverhalten – es geht um Gewalt. Betroffen sind nicht nur „Andere“. Gewalt kann überall stattfinden -in WG’s, Beziehungen, Freund:innenschaften sowie in politischen/subkulturellen
Kontexten, in denen wir uns eigentlich sicher fühlen wollen. Besonders in jungen Erwachsenenjahren – etwa in ersten Liebesbeziehungen oder neuen Wohn- und Lebenskontexten – findet Gewalt im sozialen Nahraum besonders häufig statt, ohne immer als solche erkannt zu werden.

In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam klären, was Gewalt im sozialen Nahraum bedeutet und in welchen Formen sie sich zeigt. Wie erkennen wir sie bei uns selbst oder in unserem Umfeld? Wo fängt emotionale Manipulation an? Was hat Gaslighting mit Macht zu tun? Und was bedeutet es, wirklich emotionale Verantwortung füreinander zu übernehmen?

Neben individuellen Erfahrungen, sollen strukturelle und politische Fragen besprochen werden:
• Warum betrifft Gewalt im sozialen Nahraum besonders häufig FLINTA*?
• Welche Rolle spielen patriarchale Strukturen und toxische Männlichkeit?
• Was heißt es, hinzuschauen und zu handeln?

Ob du selbst betroffen bist, solidarisch sein willst oder dich mit eigenen Verhaltensweisen auseinandersetzen
möchtest: Diese Veranstaltung lädt zum Zuhören, Reflektieren und Handeln ein.
All genders welcome.

Details

  • Datum: 13 Oktober
  • Zeit:
    10:00 – 11:30
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Frauenzentrum Towanda & Projekt A4 (Männerberatung in Thüringen)