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„Laborfleisch“ als Alternative zur Tierindustrie? Ein Vortrag zu Hintergründen und Chancen dieser Technologie mit Christian Rombeck.

16 Oktober um 14:00 – 16:00

Der globale Fleischkonsum steigt stetig, mittlerweile auch wieder in Deutschland, und eine Abschaffung der Tierindustrie scheint in weiter Ferne. Einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma verspricht die Technologie des Clean Meat, auch Laborfleisch oder In-vitro-Fleisch genannt. Dabei handelt es sich um echtes Fleisch, das im Labor gezüchtet wird.

In unserem Vortrag möchten wir zunächst auf die Hintergründe eingehen, warum es nötig ist, an Fleischalternativen zu forschen, und dabei die Konsequenzen beleuchten, die mit der Tierindustrie verbunden sind. Da all dies nicht im luftleeren Raum stattfindet, werden wir auch das aktuelle Mensch-Tier-Verhältnis und die dahinterstehende Herrschaftsform beleuchten. Anschließend wird Christian Rombeck, der zu Laborfleisch forscht, über die technischen Hintergründe, die Nachhaltigkeitspotenziale und die Voraussetzungen für eine flächendeckende Markteinführung von Laborfleisch referieren. Zum Abschluss möchten wir mit euch ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen unterstützt.

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