Gruppe für ein Solidarisches Gesundheitszentrum in Jena

Gesundheit ist politisch!

Körperliche und geistige Gesundheit sind nicht nur eine Frage der individuellen Lebensführung, sondern werden von gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst. So wird beispielsweise in wissenschaftlichen Studien belegt, dass Armut krank macht. Dennoch wird dieser Zusammenhang im Gesundheitssektor oftmals ausgeblendet und auf politischer Ebene selten thematisiert.

Um dem entgegen zu wirken wollen wir ein Solidarisches Stadtteilgesundheitszentrum (SGZ) aufbauen. Es soll ein Ort der Begegnung sein, in dem medizinische & psychosoziale Gesundheitsversorgung mit sozialpolitischen Tätigkeiten zusammen gedacht werden. Dabei ist es uns ein Anliegen, dass sich die Arbeit an den konkreten Bedürfnissen der Bewohner:innen des Stadtteils orientiert. Das SGZ soll ein Raum für Besucher:innen sein, sich selbstständig und hierarchiefrei mit Gesundheit und gesellschaftlichen Einflüssen darauf auseinanderzusetzen und sich emanzipatorisch zu organisieren.

Wir stellen das Modell der solidarischen Gesundheitsversorgung dem aktuellen auf Profit orientierten Gesundheitssystem entgegen.

Bei all dem stehen wir jedoch noch ganz am Anfang: Wir sammeln Vorstellungen, bilden uns weiter und arbeiten Ideen aus. Hierfür orientieren wir uns an den bereits bestehenden Konzepten von SGZs in anderen Städten und stehen in Kontakt mit dem deutschlandweiten Poliklinik-Syndikat.

In der Gruppe ist uns ein wertschätzender Umgang wichtig. Wir arbeiten basisdemokratisch und lehnen jede Form der Diskriminierung ab. Um von Anfang an möglichst viele verschiedene Perspektiven mit einzubeziehen, laden wir ganz herzlich Menschen aus unterschiedlichen Kontexten und Berufsfeldern ein, sich uns anzuschließen.

Wir freuen uns, wenn Du Interesse hast dabei zu sein und Ideen, Vorschläge oder Gedanken mit uns teilen möchtest. Dabei ist kein Vorwissen nötig.

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