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100 Jahre verständliche aber schlechte linke Argumente für Kriegsunterstützung – Linke Antimilitarismusdebatte im 1. Weltkrieg & heute

16 Oktober um 12:00 – 14:00

Krieg ist schlecht. — Klar, aber… müssen wir nicht das kleinere Übel verteidigen? … unsere Freiheiten? … realistisch sein? Bloß festzuhalten, dass Krieg irgendwie schlecht sei, hat selbst die radikalsten Linken nicht davon abgehalten sich plausible Gründe einzureden ihn doch zu unterstützen – mit fatalen Folgen. Weil wir dagegen nicht immun sind, lohnt es sich, beispielhaft die internationale anarchistische Debatte zum Ersten Weltkrieg anzuschauen, um anschließend zu sehen wie wir heute schlauer mit der Thematik umgehen können. Welche Argumentationsmuster, die wir heutigen Debatten um die Aufrüstung wieder sehen, gab es schon damals? Welche analytische und strategische Konzepte können uns helfen, scheinbare Widersprüche der Debatten um Krieg aufzulösen? Lassen sich verallgemeinerbare Ansätze finden, die uns in Zeiten der Unsicherheit als als Leitfaden dienen können?


War is bad. — Sure, but… don’t we have to pick the lesser of two evils? … defend our freedoms? … be realistic? Simply stating that war is somehow bad hasn’t stopped even the most radical leftists from convincing themselves of plausible reasons to support it after all— with disastrous consequences. Since we aren’t immune to this, it’s worth taking a look at the international anarchist debate on World War I as an example, so we can then see how we can approach the issue more wisely today. Which patterns of argumentation that we see again in today’s debates on rearmament already existed back then? Which analytical and strategic concepts can help us resolve false contradictions in debates about war? Can we identify generalizable approaches that can serve as a guideline in times of uncertainty?

 

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Veranstaltungsort

Veranstalter

  • Antinationale Gruppe Jena
  • E-Mail antinational-jena[at]riseup.net